Über uns

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Partei ergreifen für junge Flüchtlinge

In der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW haben sich vor 20 Jahren Organisationen aus dem Jugendhilfebereich und den Migrationsdiensten zusammen geschlossen mit dem Ziel, die Lebenssituationen und –chancen von jungen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern.

Handlungsleitend war und ist das Selbstverständnis und die Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu schützen – insbesondere wenn sie Schutz und Fürsorge so dringend benötigen wie Kinder und Jugendliche auf der Flucht. Jugendhilfe ist aufgefordert, Partei zu ergreifen angesichts der oft tragischen Schicksale, die viele Kinder und Jugendliche aufgrund von Kriegen, Diktaturen, Terror und Verfolgung in ihren Heimatländern erleiden müssen und die sie zur Flucht zwingen. Viele von ihnen leben ohne ihre Eltern und Familien in Deutschland.

Die Internationale Konvention über „Die Rechte des Kindes“ (UN-KRK) vom November 1989 sieht mit Artikel 22 (Flüchtlingskinder) grundsätzlich das Recht auf Flucht von Kindern und Jugendlichen vor und verpflichtet die Vertragsstaaten zu Schutz und Hilfe.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG/SGB VIII) betont ausdrücklich das Recht jedes jungen Menschen auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (§ 1) sowie den Kinder- und Jugendschutz als eine Pflichtaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe (§ 14).

Für die Jugendhilfe ist damit sowohl eine pädagogische als auch eine politische Herausforderung verbunden. Diese galt nicht nur 1991, sondern ist gerade angesichts der weltweiten Konflikte und Kriege, Armut und Katastrophen ein sehr aktuelles Thema.

„Komm, wir reißen Zäune ein! 20 Jahre Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW“

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW feierte am 7. Oktober 2011 in der Roma-Schule „Amaro Kher“ in Köln ihr 20-jähriges Bestehen. Eingeladen waren neben den Trägern und Kooperationspartnern der Aktionsgemeinschaft auch Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die in diesen zwei Jahrzehnten die Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW auf die eine oder andere Weise begleitet haben.
Festredner waren Herr Jürgen Schattmann vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und Herr Markus Schnapka, Landesrat a.D.

Die Broschüre blickt zurück auf die Jubiläumsfeierlichkeiten der Aktionsgemeinschaft im Oktober 2011. Im Fokus stehen aktuelle Handlungsfelder und Forderungen zur Verbesserung der Lebenslagen und Perspektiven von jungen Flüchtlingen in Deutschland. Daneben enthält die Broschüre auch Interessantes über die Entstehung und die Geschichte der Aktionsgemeinschaft.

Die Broschüre steht als Download-Datei zur Verfügung. Einzelne Exemplare können in der Geschäftsstelle des Landesjugendrings NRW bestellt werden.

Chronik der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Keine Beschreibung im Zeitstrahl - dafür eine thematisch gegliederte, 20 Jahre umfassende Dokumentation der Arbeit für junge Flüchtlinge finden Sie hier.