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Aktuelle Beschlüsse und Stellungnahmen

Beschlüsse der Vollversammlung vom 27. Oktober 2016

"Jugendverbände für ein #jungesnrw"

Wie u.a. der Wirksamkeitsdialog des Landesjugendrings NRW zeigt, engagieren sich junge Menschen aus den Jugendverbänden über die reine Verbandsarbeit hinaus für eine Gesellschaft, in der alle gut leben können: Jugendverbände sind Werkstätten der Demokratie!
Als Jugendverbände in NRW setzen wir uns gemeinsam für ein #jungesnrw ein. Gerade zur Landtagswahl müssen wir mit unseren Forderungen laut werden und jungen Menschen ermöglichen, sich mit uns zusammen einzumischen!
Unter anderem mit der U18-Wahl geben wir allen, die noch nicht wählen dürfen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, die Möglichkeit, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Vor diesem Hintergrund bekräftigt die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW die Forderungen für ein #jungesnrw. PDF-Download

"Keine Diskriminierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen!"

Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW unterstützt den Appell der AGJ und der DIJuF an die Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 26. bis 28. Oktober 2016 in Rostock „Keine folgenreiche Diskriminierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen!“. Die Vollversammlung fordert die Landesregierung Nordrhein-Westfalens auf, gegen den Beschlussvorschlag Bayerns zu stimmen, mit dem eine Absenkung der Standards für Minderjährige, die unbegleitet nach Deutschland geflohen sind (UMF/UMA) sowie eine Begrenzung der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt auf Leistungen für Minderjährige gefordert wird. PDF-Download  

Stellungnahme des Landesjugendrings NRW als Sachverständiger im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend am 12.09.2016

„Zukunft für und mit Kindern und Jugendlichen gestalten: Planungssicherheit für die Träger der Kinder- und Jugendarbeit erhöhen!“ vom 12.04.2016 (Drucksache 16/11696)

Der Landesjugendring NRW begrüßt und unterstützt das Anliegen der CDU-Fraktion, für die Träger der Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen langfristige Planungssicherheit zu schaffen, ausdrücklich.
Der vorliegende Antrag fokussiert die Lage der Kinder- und Jugendarbeit vorrangig auf den Bereich der offenen Arbeit. Der Landesjugendring NRW geht davon aus, dass dies exemplarisch zu verstehen ist. Insoweit nehmen wir im Folgenden nicht Stellung zur Förderung der offenen Arbeit in NRW, sondern würdigen die Drucksache 16/11696 aus dem Blickwinkel der 25 Jugendverbände und den von ihnen erreichten Kinder- und Jugendlichen. PDF-Download der Stellungnahme    
 

Stellungnahme des Landesjugendrings NRW zum Antrag 16/12116 anlässlich der Anhörung am 12.09.2016

„Rechte von Kindern und Jugendlichen in NRW stärken“

Die Ausgangslage aus Perspektive des Landesjugendrings NRW:
Das Eintreten für die Rechte junger Menschen ist Anspruch der Jugendverbände in NRW und zählt so zu den vorrangigen Aufgaben des Landesjugendrings NRW.
Die Jugendverbände in NRW setzen sich bereits seit langem für eine angemessene und vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein. Hierfür werden erfreulicherweise momentan unterschiedlichste Instrumente, insbesondere auf Bundesebene, entwickelt. Dass hierzu auch ein Individualbeschwerderecht zählt, ist folgerichtig. PDF-Download der Stellungnahme 
 

Beschlüsse des Hauptausschusses 2016

Gendergerechte Schreibweise

Der Hauptausschuss beschließt, dass der Landesjugendring NRW zukünftig in allen öffentlichen Publikationen und in der Kommunikation von Vorstand und Geschäftsstelle die folgenden gendergerechten Schreibweisen verwendet:
1.)    geschlechtsneutrale Formulierungen
2.)    Geschlechter-Lücke/Gender Gap

Der Beschluss ist für die Mitgliedsverbände des LJR nicht bindend. Allerdings empfehlen die Antragsteller_innen allen Verbänden im LJR zu überprüfen, ob die vorgeschlagene Schreibweise für ihre eigene Kommunikation sinnvoll und umsetzbar ist. PDF-Download

Keine Bühne für Rechtspopulismus

Die Ergebnisse der Landtagswahlen und Kommunalwahlen im März 2016 machen erneut deutlich: Immer mehr Menschen wählen Rechtspopulist/innen. Rechtspopulismus geht von starken Vereinfachungen aus. Ein homogenes „Wir“ grenzt sich von dem „Anderen“ und dem „Fremden“ ab. Dabei werden für komplexe Sachverhalte vereinfachte Lösungen gesucht, die zumeist auf gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit basieren. PDF-Download  

#jungesnrw ...Perspektive für alle! Forderungen des Landesjugendrings NRW zur Landtagswahl 2017

Politik muss vermehrt die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen in den Blick nehmen – und zwar in allen Bereichen, vom Ausbildungsplatz bis zur Energieversorgung. Damit junge Menschen gut aufwachsen und leben können, muss die Politik im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik die Perspektive wechseln. Dabei gilt es, der Vielfalt junger Menschen gerecht zu werden. Wir fordern: ein #jungesnrw! PDF-Download   

  

Beschlüsse der Vollversammlung vom 28. Oktober 2015

Einmischende Jugendpolitik umsetzen!

2013 hat der Landesjugendring NRW mit dem Beschluss „umdenken – jungdenken! Für eine einmischende Jugendpolitik“ nicht nur seine Vorstellung von einer zukünftigen Jugendpolitik, sondern von einer Veränderung der Politik insgesamt beschlossen. Für diese notwendige Veränderung für bessere Aufwachsens- und Lebensbedingungen junger Menschen wird der Landesjugendring NRW weiterhin werben und streiten. Hierbei vernetzt er sich, wo es  sinnvoll ist, mit weiteren wichtigen Partnerinnen und Partnern, wie dem Jugendministerium, Jugendpolitiker/innen und Vertretungen junger Menschen sowie weiteren relevanten Akteuren aus anderen Politikfeldern. PDF-Download 

Jugendverbände sind Mehrwert - Einmischen für die finanzielle Absicherung unserer Arbeit

Die Jugendverbände als Selbstorganisationen junger Menschen bieten durch ihre demokratischen Aushandlungsprozesse den unterschiedlichsten jungen Menschen die Möglichkeit, sich selbst als wirksam und ihre Lebenswelt als veränderbar zu erleben. PDF-Downoad

Menschen wirklich willkommen heißen - Positionierung des Landesjugendrings NRW zur aktuellen Flüchtlingspolitik in Nordrhein-Westfalen

Die Jugendverbände im Landesjugendring NRW formulieren angesichts der weiter steigenden Zahl der Menschen, die auf ihrer Flucht nach Nordrhein-Westfalen kommen sowie des nahenden Winters, ihre Forderungen an die Landesregierung und die Kommunalparlamente noch einmal deutlich. PDF-Download   

Freifunk fördern!

Der Landesjugendring NRW fordert seine Mitgliedsverbände auf, mit ihrer Internetlogistik Freifunk-Strukturen aufzubauen. PDF-Download 

   

Beschlüsse der Vollversammlung vom 28.10.2014

Jung und mobil in NRW
Einmischende Jugendpolitik für einen jugendgerechten ÖPNV

Der Landesjugendring NRW wird sich im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik zusammen mit interessierten Jugendverbänden für einen jugendgerechten ÖPNV einsetzen. Hierzu werden Gespräche mit Verwaltung und Politik angestrebt. Unsere Forderungen als PDF-Download.

Bestandsaufnahme und Diskussion über die Förderung von Frauen

Im Zuge des Prozesses LJR 2020 soll eine Bestandsaufnahme und Diskussion über die Förderung von Frauen in den Gremien des Landesjugendrings angestoßen werden. Zum PDF-Download.

Bundeswehr raus aus Schulen und Unterricht - Kooperationsvereinbarung ersatzlos kündigen

Der Landesjugendring NRW fordert die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf, die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr aufzulösen und die Zusammenarbeit zu beenden! Zum PDF-Download.

Krieg ist kein Funsport - Bundeswehr von der YOU ausladen

Der Landesjugendring NRW fordert die Organisator/innen der YOU mit einem offenen Brief auf, die Bundeswehr von ihrer Messe auszuladen und in Zukunft auf sie als Partner zu verzichten! Zum PDF-Download.

Teilhabe für junge Flüchtlinge ermöglichen

Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW beauftragt die AG Interkulturelle Öffnung in Zusammenarbeit mit dem Vorstand, eine politische Positionierung zum Thema Flüchtlinge zu erarbeiten und dem Hauptausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen. Zudem sollen Ideen und Beispiele gesammelt und veröffentlicht werden, wie geflüchtete Kinder und Jugendliche an verbandlicher Kinder- und Jugendarbeit teilhaben können. Gemeinsam mit anderen Partnerinnen und Partnern soll sich dafür eingesetzt werden, dass die Landesregierung NRW sich im Bundesrat allen Initiativen entgegenstellt, die zum Ziel haben, den unbedingten Vorrang der Jugendhilfe in der Zuständigkeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einzuschränken oder abzuschaffen. Zum PDF-Download.

Offener Brief an die Mitglieder des Landtags: Rechtsextremismus erkennen und verhindern

Mit großem Entsetzen haben die Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen verfolgt, was sich am Sonntag, 26. Oktober 2014, rund um den Kölner Hauptbahnhof ereignete (Demonstration "Hooligans gegen Salafisten"). Aus diesem Grund wurde ein offener Brief an die Mitglieder des Landtags verfasst. Zum PDF-Download.

 

Hauptausschuss-Beschluss vom 9. April 2014

Bündnis für Freiräume

Junge Menschen brauchen Freiräume! Es ist wichtig, dass sie neben dem Lernen in Schule, Ausbildung und Universität auch Zeit haben, über die sie selbstbestimmt verfügen können. Phasen der freien Zeit zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht verzweckt sind. Freies Spiel, Lesen, sportliche Aktivitäten sind hier ebenso möglich wie das „Nichtstun“. Junge Menschen brauchen Zeit, um eigene Erfahrungen zu sammeln, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich zu engagieren.
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Hauptausschuss-Beschluss vom 18. Februar 2014

Partizipation junger Menschen in Jugendverbänden und Kommunen

Einmischende Jugendpolitik wird im Moment von Politik und Jugendverbänden gemeinsam entwickelt. Wir sind auf dem Entwicklungsweg zu einer gelingenden Beteiligung. Der Landesjugendring fordert mit lauter Stimme stärkere Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Im kommunalpolitischen Raum wird immer häufiger mit der Einrichtung von Jugendparlamenten auf das Bedürfnis nach einmischender Jugendpolitik reagiert.
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2013

 

Vollversammlungs-Beschluss vom 9. Oktober 2013

umdenken – jungdenken! Für eine einmischende Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen

Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW fordert insbesondere von der Landesregierung eine eigenständige, einmischende Jugendpolitik. Zu dieser Forderung führen drei wesentliche Erkenntnisse: Erstens: Jugendliche sind politisch. Sie diskutieren über alle Belange ihres Alltags und der Gesellschaft: z.B. über Technik, den Weg zur Schule oder Ausbildung, über Konzerte, Graffiti, Gewalt, Gerechtigkeit, Umweltverschmutzung und Klimawandel. Politik ist über diese Debatten nur unzureichend informiert und nimmt sie kaum zur Kenntnis.
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Vollversammlungs-Beschluss vom 9. Oktober 2013

Weil morgen schon heute ist!

Als Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen verpflichten wir uns im Rahmen unserer Bildungsarbeit deutlich zu machen, dass die Einhaltung von Menschenrechten und der Schutz der Umwelt maßgebliche Kriterien des alltäglichen Konsums sind. Gleichzeitig machen wir uns in unserem politischen Handeln dafür stark. Als Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen verpflichten wir uns, in unseren Einrichtungen und bei unseren Veranstaltungen vorrangig ökologische, fair gehandelte und/oder regionale Produkte zu verwenden.
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Vollversammlungs-Beschluss vom 9. Oktober 2013

Änderung des Anwendungsbereiches des Sonderurlaubsgesetzes

Der Vorstand des Landesjugendrings NRW nutzt alle verwaltungstechnischen und
politischen Mittel und Wege, dass der Anwendungsbereich des Sonderurlaubsgesetzes wie folgt neu definiert wird: Der Sitz des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin, des Antragstellers/der Antragsstellerin ist kein wesentliches Kriterium für die Anwendung der Förderung des Sonderurlaubsgesetzes. Ausschlaggebend ist allein, dass sich der Sitz des Maßnahmenträgers in NRW befindet.
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Vollversammlungs-Beschluss vom 9. Oktober 2013

Bündnis für Freiräume

Der Landesjugendring NRW nimmt zur Kenntnis, dass gegenwärtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen sowie die bildungspolitischen Reformen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene auch Auswirkungen auf die zeitlichen Ressourcen von Jugendlichen und jungen Menschen haben und dass sich die Strukturen ehrenamtlichen Engagements in Jugendverbänden wandeln.
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Hauptausschuss-Beschluss vom 9. Juli 2013:

Kinderrechte auch für EU-Neubürger/innen

Seit der EU-Osterweiterung von 2007 leben viele aus Bulgarien und Rumänien stammende Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen in prekären Verhältnissen. Die Grundrechte der UN-Kinderrechtskonvention wie das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Bildung werden vernachlässigt und verletzt. Der Landesjugendring fordert Verantwortliche, Politikerinnen und Politiker in NRW mit einer Positionierung dazu auf, sich den Lebenslagen anzunehmen und faire Chancen für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen.
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Hauptausschuss-Beschluss vom 19. Februar 2013:

Qualitätskriterien zur Partizipation in der Jugendverbandsarbeit

Die von der Arbeitsgruppe „Wirksamkeitsdialog“ entwickelten „Qualitätskriterien für Partizipation“ bilden die Grundlage der verbandlichen Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen. Sie werden von den Mitgliedsverbänden des Landesjugendringes NRW selbstverpflichtend ein- und umgesetzt.
Bis Ende 2013 entwickelt die AG „Wirksamkeitsdialog“ in Zusammenarbeit mit der GEBIT Münster geeignete Indikatoren für eine mögliche Evaluation in den Verbänden ab 2014, die auf der 2007 durchgeführten Befragung zum „Demokratischen Engagement in der Jugendverbandsarbeit“ basieren soll.
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2012

Hauptausschuss-Beschluss vom 20. September 2012:

Demokratie braucht Vielfalt, Menschenrechte, Solidarität
Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie -
gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Der Landesjugendring Nordrhein-Westfalen setzt sich für die bessere Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement ein. Jugendverbandsarbeit ermöglicht soziales Lernen, Erfolgserlebnisse und basiert auf Mitbestimmung und Verantwortung. So stärkt sie Demokratie von klein auf. Viele der im Landesjugendring vertretenen Jugendverbände engagieren sich darüber hinaus seit Jahren für eine lebendige Demokratie und eine friedliche, solidarische Gesellschaft. Dabei treten sie aktiv gegen Rassismus und Rechtsradikalismus ein. Für eine wirkungsvolle Arbeit in den Verbänden müssen diese weiter unterstützt werden. Der Landesjugendring NRW  beteiligt sich an der Ausgestaltung des Aktionsprogramms gegen Rechtsextremismus der Landesregierung.
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Beschlüsse der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 10. Mai 2012 in Dortmund:

„Ferienschutz“ zur Sicherung ehrenamtlicher Jugendverbandsarbeit

Der Landesjugendring NRW fordert die Landesregierung dazu auf, sich stark dafür einzusetzen, dass in den Hoch- und Fachhochschulen des Landes NRW im Zeitraum der NRW-Schulferien keine Leistungsnachweise und/oder Klausuren vollbracht bzw. geschrieben werden müssen. Die Einführung eines so genannten „Ferienschutzes“ soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der Zeit der Schulferien in NRW ehrenamtlich zu engagieren. Dabei darf dies keine nachteiligen Auswirkungen für das Studium der Betroffenen nach sich ziehen.
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Juleica: Qualifizierung, Unterstützung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in NRW

Freiwilliges Engagement ist eine grundlegende Säule unserer Gesellschaft und zentraler Bestandteil der Jugend(verbands)arbeit. Täglich setzen sich junge Menschen ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche ein, gestalten ihren Sozialraum und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Engagement in der Jugendverbandsarbeit ist grundsätzlich freiwillig, wertegebunden und gemeinnützig. Die thematischen Inhalte dieses ehrenamtlichen Engagements sind dabei ebenso vielfältig wie unsere Gesellschaft.
Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW möchte mit den folgenden Forderungen das ehrenamtliche Engagement in NRW qualifizieren, unterstützen und stärken:
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2011

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW am 7. Juli 2011 in Köln

Einführung einer Zivilklausel in das Landeshochschulgesetz

Der Landesjugendring NRW spricht sich für die Einführung einer Zivilklausel in das Landeshochschulgesetz aus. Damit soll sichergestellt werden, dass die Universitäten für eine friedliche und zivile Gesellschaft wirken. Sie sollen keine Militär- und Rüstungsforschung betreiben und auch nicht mit Einrichtungen des Militärs oder der Rüstungsindustrie kooperieren.
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2010

Hauptausschuss-Beschluss vom 25. November 2010:

Partizipation

Die alte Forderung der Jugendverbände, Kinder und Jugendliche an allen sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen, findet im politischen Raum zunehmend Widerhall. Dies ist vor allen Dingen auch bei neuen Landtagsabgeordneten zu spüren. Als Motive sind hier unter anderem zu nennen: die demografische Entwicklung, das Wissen um die Bedeutung ehrenamtlichen sozialen Engagements, der Wunsch nach unmittelbarer Begegnung und das als Politikverdrossenheit bezeichnete Desinteresse junger Menschen am Politikbetrieb.
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Beschlüsse der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 23. September 2010:

Weil wir es wert sind!

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hängt wesentlich davon ab, welche Chancen auf ein gelingendes Leben jungen Menschen eröffnet werden und ob bzw. wie sie sich am gesellschaftlichen und politischen Leben beteiligen können. Das Aufwachsen in einer globalisierten Leistungsgesellschaft, aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen betrachtet, bedeutet jedoch auch, dass die Entwicklungsbedingungen für Kinder und Jugendliche zunehmend schwieriger und die Liste der gesellschaftlich bedingten Stressfaktoren immer länger wird. Schlagworte wie Schulstress, Leistungs- und Konkurrenzdruck, die Sorge um einen Ausbildungsplatz und eine berufliche Perspektive, ein überdurchschnittliches Armutsrisiko und zunehmend unsicherer werdende Familienstrukturen beschreiben den Alltag und die Sorgen vieler Kinder und Jugendlicher.
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Plural - normal - real? Herausforderungen im Prozess interkultureller Öffnung

Die integrativen Potenziale von Jugendverbänden und Jugendringen werden zunehmend in Wissenschaft und Politik anerkannt. Jugendverbände bieten jungen Menschen Raum und Rahmen für ihre eigene Interessensvertretung und haben gleichzeitig die Förderung der Entwicklung junger Menschen zum Ziel. Anders als die Migrationssozialarbeit setzt Jugendverbandsarbeit dabei auf Selbstorganisation und trägt damit zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und des Demokratiebewusstsein junger Menschen bei. Dadurch ist Jugendverbandsarbeit in zunehmendem Umfang ein attraktives Modell sowohl für junge Migrant/innen als auch für ihre Selbstorganisationen.
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Kündigung des Kooperationsvertrages zwischen der Bundeswehr und dem nordrhein-westfälischen Schulministerium

Die Bundeswehr macht dank des Kooperationsvertrages mit dem Schulministerium wieder verstärkt Werbung für Dienste bei der Bundeswehr und die Militäreinsätze. Der Landesjugendring NRW spricht sich gegen jede Form von Militarisierung der Bildung aus und fordert die Kündigung des Vertrags.
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Erweiterung der Anspruchsberechtigten im Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz auf Auszubildende

Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW beschließt, folgendes Anliegen zu unterstützen: Der Kreis der Anspruchsberechtigten im Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW wird auf Auszubildende erweitert. Der Vorstand wird dieses Thema an die Fraktionen im Landtag herantragen mit der Bitte entsprechende Gesetzesvorlagen einzubringen.
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Hauptausschuss-Beschluss vom 17. Juni 2010

Prävention statt Führungszeugnisse

Angesichts der aktuellen Debatte um sexuellen Missbrauch und im Nachgang der Änderung des KJHG bzgl. der Kindeswohlgefährdung (KICK, §§ 8 a und 72 a) positioniert sich der Landesjugenring NRW zu der an verschiedenen Stellen geforderten Einführung verpflichtender Führungszeugnisse für ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätige.
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2009

Beschlüsse der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 17. September 2009:

Damit Schule Sinn macht

Die bildungspolitischen Debatten werden seit Jahrzehnten mit großer Vehemenz geführt. Mit diesem Positionspapier will der Landesjugendring NRW aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen Bedarfe formulieren, Anforderungen und Lösungsansätze für eine gute Bildungspolitik skizzieren und damit die Debatte bereichern.
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Jugendpolitische Forderungen des Landesjugendrings NRW zur Landtagswahl 2010

Die Themenbereiche: Schulische Bildung, Prekäre Lebenslagen, Kinderarbeit, Beteiligung und Mitsprache, Integration, Rechtsextremismus, Ehrenamt, Kinder- und Jugendförderplan
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Ferien von der Armut

In Nordrhein-Westfalen leben rund 776.000 Kinder und Jugendliche in einem einkommensarmen Haushalt. Damit tragen Minderjährige ein überdurchschnittlich hohes Armutsrisiko. Fast jedes vierte Kind im Alter von unter 18 Jahren lebt in einem einkommensarmen Haushalt (24,3 %).
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Netzwerk Demokratie und Courage in Nordrhein-Westfalen aufbauen

Der Landesjugendring NRW macht es sich zur Aufgabe, das Netzwerk Demokratie und Courage in Nordrhein-Westfalen aufzubauen. Der Landesjugendring wird Träger des Projekts. Der Vorstand des Landesjugendrings erhält den Auftrag, sich um eine Finanzierung aus zusätzlichen Mitteln, möglichst von den Ministerien für Inneres oder Schule, zu bemühen.
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Landesjugendring NRW stellt sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Als Landesjugendring NRW beobachten wir die Entwicklung des Rechtsextremismus mit Sorge. Wir stehen für Demokratie und Partizipation und verurteilen ausdrücklich jegliche Form des Rassismus und der Demokratiefeindlichkeit.
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2008

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 5. Juni 2008:

Wahlkampagne 2009 und 2010

Der Landesjugendring NRW führt zusammen mit den Mitglieds- und Anschlussver- bänden sowie den Stadt- und Kreisjugendringen eine Kampagne zu den anstehen- den Wahlen 2009 und 2010 (Kommunal-, Europa-, Bundestagswahlen 2009 und Landtagswahl NRW 2010) durch.
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2007

Beschlüsse der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 24. Mai 2007:

Wahlalter senken auf 14 Jahre!

Die Vollversammlung des Landesjugendringes spricht sich für die Absenkung des aktiven Wahlalters auf 14 Jahre aus. Die Absenkung muss für Kommunal- und Landtagswahlen ebenso umgesetzt werden wie für Bürger/innenentscheide und - begehren.
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Perspektive statt Rauswurf

Der Landesjugendring NRW hat den Beschluss der Innenministerkonferenz vom 17. November 2006 in Nürnberg, ein Bleiberecht für "geduldete" Flüchtlinge zu ermöglichen, zur Kenntnis genommen und sich mit den Folgen für Kinder und Jugendliche auseinandergesetzt. Grundsätzlich geht dieser Beschluss in die richtige Richtung, jedoch halten wir die damit verbundenen Auflagen und Kriterien als größtenteils unzumutbar für die betroffenen Personen.
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Dem KICK einen Rahmen geben - für eine Rahmenvereinbarung zum Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz

Die Vollversammlung des Landesjugendringes NRW fordert den Vorstand auf, mit der obersten Landesjugendbehörde eine Rahmenvereinbarung zu schließen, die für diese und möglicherweise weitere Fragen, verbindliche und praktikable Vorschläge unterbreitet.
Diese Rahmenvereinbarung sollte dann als Verhandlungsgrundlage für die Vereinbarungen mit den kommunalen Jugendhilfeträgern genutzt werden können. Hierfür werden mit den Landesjugendämtern Westfalen-Lippe und Rheinland sowie mit den beiden Landesjugendhilfeausschüssen Gespräche über mögliche Empfehlungen oder Handreichungen in diesem Sinne geführt.
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Bewährte Standards und Strukturen erhalten - Für die Beibehaltung der Jugendämter

Der Vorstand des Landesjugendringes NRW tritt, wo immer es ihm möglich ist, dafür ein, dass die bestehenden Behördenstrukturen und verfahrensrechtlichen Regelungen, die einen qualitätsvollen und fachlichen Standard gewährleisten, erhalten bleiben.
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Landesjugendring NRW fordert Erhalt des Jugendarbeitsschutzgesetzes

Die Vollversammlung des Landesjugendringes NRW spricht sich ohne Ausnahmen für den Erhalt des Jugendarbeitsschutzgesetzes aus. Das Jugendarbeitsschutzgesetz geht auf die besonderen Belange von Jugendlichen im Alter von 15-18 Jahren ein und regelt auch Pausen- und Arbeitszeiten sowie ausreichende Nachtruhezeiten, um Jugendliche vor Überforderungen und gesundheitlichen Gefahren zu schützen.
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Landesjugendring NRW richtet eine Bildungspolitische Arbeitsgruppe ein

Die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW fordert den Vorstand auf eine bildungspolitische Arbeitsgruppe einzurichten, die die aktuelle Bildungslandschaft aus der Sicht der Jugendverbände diskutiert und die Leistungen der Jugendverbandsarbeit deutlich beschreibt.
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Kinderarmut in NRW

Mit der Vorlage des Landessozialberichtes durch Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf ist der Skandal der Kinderarmut in unserem Land dokumentiert worden. Nach diesem Bericht ist jedes vierte Kind von Armut betroffen, Kinder sind für Familien ein Armutsrisiko.
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2006

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 8. Juni 2006:

Die Zukunft beginnt heute!

Mitgestaltungs- und Mitentscheidungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken!
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2005

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 16. Juni 2005:

Mehr Schutz für Kinder von Sans-Papiers!

Zur Unterstützung einer breiten, gesellschaftlichen Diskussion fordert die Vollversammlung des Landesjugendrings die Bundesmitgliedsverbände des DBJR auf, das „Manifest Illegale Zuwanderung – fü eine differenzierte und lösungsorientierte Diskussion“ zu unterzeichnen.
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2004

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 25. März 2004:

Landesjugendring NRW fordert die Rücknahme der Kürzungen im Landesjugendplan und die gesetzliche Absicherung der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in NRW 

Die Jugendverbände in NRW fordern die Landesregierung auf, die Kürzungen im Landesjugendplan vollständig zurück zu nehmen und eine gesetzliche Absicherung der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in NRW zu beschließen mit dem Ziel, die Förderung aller jungen Menschen im Sinne der §§ 11-14 SGB VIII in NRW rechtsverbindlich zu gewährleisten.

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2003

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW vom 20. März 2003:

Bildungsleistung der Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen

Aufgrund ihrer spezifischen Ansätze dient die Bildungsarbeit der Jugendhilfe, insbesondere der Jugendverbände, als Ort nichtformeller Bildung vor allem dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen.
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Geschäftsbericht

 

Alle zwei Jahre veröffentlicht der Landesjugendring NRW zur Vollversammlung Geschäftsberichte, in denen er über seine Aktivitäten und die der Mitglieds- und Anschlussverbände informiert.

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