Themen

Inklusion im Landesjugendring NRW

Inklusionsbegriff

Inklusion ist sowohl ein gesellschaftliches Idealbild als auch politischer und pädagogischer Auftrag. Demnach möchte der Landesjugendring NRW Inklusionsperspektiven entwickeln, die der Ausgrenzung von behinderten Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen entgegen wirken. Es geht um (junge) Menschen, die langfristig mit geistigen, körperlichen, seelischen oder Sinnesbeeinträchtigungen leben. Die durch die Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe und Teilnahme in unserer Gesellschaft behindert werden (Definition nach der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Bundesjugendkuratorium 2009). Dabei sollen Teilhabemöglichkeiten für junge Menschen in den Bereichen Freizeit, Ehrenamt und politisches Engagement geschaffen werden.

Ausgangspunkt: Bestehende inklusive Praxis der Jugendverbände  

In einigen Verbänden verbringen behinderte und nichtbehinderte junge Menschen seit vielen Jahren ganz selbstverständlich ihre Freizeit miteinander (Ferienfreizeiten, Gruppenstunden etc.).In anderen Verbänden kommen Begegnungen bislang eher selten zustande, oftmals sind sich ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter/innen unsicher, was möglich ist und was nicht.  
Das Ziel besteht darin, Erfahrungen zu sammeln und in die Fläche zu bringen durch Austausch, Vernetzung und Dokumentation.

G5 Praxisentwicklungsprojekt „Under Construction“

Projektlaufzeit: 2013 – 2015

Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreis G5: Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen NRW, LAG Kulturelle Jugendarbeit NRW, Paritätisches Jugendwerk NRW, LAG Jugendsozialarbeit NRW, Landesjugendring NRW

Ziel: Inklusive Praxis der Kinder- und Jugendhilfe in NRW (weiter-) entwickeln

  • Passgenaue inklusive Konzepte für die Träger der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln und in die Praxis umsetzen.
  • Qualifizierung und Fortbildung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen
  • Durchführung eines inklusiven Praxisprojekts in 2014 in Kooperationen mit der Behindertenhilfe/ -selbstorganisation  
  • Erfahrungen weitertragen? Andere „anstiften“


Am Projekt Beteiligte Jugendverbände:

  • Evangelische Jugend Essen
  • Evangelische Jugend in Köln und Umgebung
  • Pfadfinderinnenschaft St. Georg Diözesanverband Paderborn – Gender Bildungsstätte JaM in Dortmund

Under Construction_Gesamtdokumentation
Under Construction_Leichte Sprache

Hinweis:
Gedruckte Versionen der Dokumentation (in einer Mappe zusammengefasst) sind bei der AGOT-NRW bestellbar. Bitte senden Sie dazu eine kurze Mail mit Adressdaten an info(at)agot-nrw.de

Austauschtreffen Inklusion in der Jugendverbandsarbeit

Termin: Dienstag, 21.10.2014 von 17-21 Uhr im Unperfekthaus in Essen

Themen:
Inklusion in gängigen Schulungsformaten, Fortbildungsangebote, Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Behindertenhilfe u.a.

Inputs:

  • Eva Beeres-Fischer Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen, Jugendbildungsstätte Nordwalde
  • Nicola Behling, Lebenshilfe Köln

 

Impressionen:

Der Landesjugendring NRW unterstützt die Kampagne des SoVD NRW.