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Junges Ehrenamt fördern und wertschätzen

Mehr als 80 Prozent der ca. 8.000 von den Jugendverbänden in Nordrhein-Westfalen jährlich erfolgten mehrtägigen Bildungs- und Freizeitangeboten werden von ehrenamtlichen jungen Menschen durchgeführt. Ohne dieses freiwillige Engagement könnte die Vielzahl der Bildungswochenenden, Freizeiten und Zeltlager genauso wenig stattfinden, wie all die Gruppenstunden vor Ort. Jugendarbeit in NRW wäre somit faktisch unbezahlbar.

Da ehrenamtlich Engagierte die Basis der Verbände bilden und an der Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Aktivitäten maßgeblich beteiligt sind, ist die Förderung und Wertschätzung dieser wichtigen (aber freiwilligen und unbezahlten) Arbeit ein großes Anliegen des Landesjugendrings NRW.

Vielfältige Unterstützung des Ehrenamts im Landesjugendring NRW
Junges Ehrenamt wird beim Landesjugendring NRW auf diversen Ebenen unterstützt. So entwickelt die Juleica-Koordinierungsstelle die Jugendleiter_innen-Card (Juleica) politisch in vielerlei Hinsicht weiter, stärkt die Lobby für die Karte als Anerkennung jungen Ehrenamts und setzt sich für zusätzliche Vergünstigungen ein. Außerdem ist die Förderung des Sonderurlaubes zum Zwecke der Jugendarbeit ein großes Anliegen.

Durch das Angebot von Qualifizierungsmaßnahmen, Tagungen und Fortbildungen unterstützt der Landesjugendring NRW Haupt- und Ehrenamtliche und schafft gleichzeitig Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung.

Politische Lobbyarbeit ist notwendig, um die Bedürfnisse junger ehrenamtlich tätiger Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren und ihre wertvolle Unterstützung und Mitarbeit bestmöglich zu fördern und langfristig zu sichern. Hierzu gehören neben den politischen Gesprächen mit Landtagsabgeordneten u.a. auch die Mitarbeit im Landesarbeitskreis FSJ-BFD, der Plattform Bürgerschaftliches Engagement NRW und die enge Zusammenarbeit mit dem Jugendministerium und den Landesjugendämtern.