Arbeitsfelder

Überblick

Jugend mischt sich ein!

Wir diskutieren in ganz NRW, wo und wie die Interessen von Jugendlichen berücksichtigt werden müssen. Denn: Jugendliche sind nicht nur „die Zukunft“, sondern ganz konkret im Hier und Jetzt zu beteiligen. Politische Entscheidungen in allen Politikfeldern müssen auf ihre Auswirkungen auf Jugendliche hin überprüft werden. Die Initiative „umdenken – jungdenken! Frische Ideen für NRW“ des Landesjugendrings NRW setzt sich für eine einmischende Jugendpolitik auf Landesebene und kommunal ein.

An vielen Orten haben Jugendliche schon diskutiert – an vielen tun sie es noch oder planen es!
 

Kampagne #jungesnrw zur Landtagswahl 2017

Wir fordern ein #jungesnrw!

#jungesnrw …eine Perspektive für alle: Mit diesem Motto möchte der Landesjugendring NRW den Interessen junger Menschen im Zuge der Landtagswahl eine Stimme geben. Den Auftakt der Kampagne bildete der Abschluss einer Wette im Landtag: Vertreter_innen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP, Piraten und SPD wetten mit dem Landesjugendring NRW, dass mindestens die Hälfte der Parlamentarier_innen sich an der Kampagne #jungesnrw beteiligt. Die Fraktion, von der prozentual am meisten Abgeordnete teilnehmen, wird besonders ausgezeichnet. Mitmachen können die Abgeordneten, indem sie eine verbandliche Jugendgruppe besuchen - beispielsweise in ihrem Wahlkreis.
Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne „#jungesnrw …Perspektive für alle!“ mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Neben den inhaltlichen Fragen betonen sie, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen und den Anforderungen gerecht zu werden.

Weitere Informationen: www.junges-nrw.de   
 

U18 Landtagswahl in NRW

Der Landesjugendring NRW koordiniert eine U18-Wahl zur Landtagswahl in NRW und zur Bundestagswahl 2017. Bei der U18-Wahl können junge Menschen neun Tage vor der Landtagswahl ihre Stimme abgeben – unter nur leicht veränderten Bedingungen: U18-Wahllokale können überall dort eingerichtet werden, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, z.B. in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportvereinen oder mobilen Wahllokalen.
Ziel ist zu zeigen, dass junge Menschen in der Lage sind, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch wenn sie noch nicht „offiziell“ wählen dürfen, ist es wichtig, dass Politiker_innen sich für ihre Interessen einsetzen und interessieren. Dabei sollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politiker_innen zu hinterfragen.

Weitere Informationen: www.u18nrw.de   
 

Phasen der Initiative umdenken – jungdenken! Frische Ideen für NRW

Flyer Perspektive Jugend

Fachkongress „Perspektive Jugend“

Am 18. April 2016 veranstaltet der Landesjugendring NRW einen Fachkongress zu eigenständiger, einmischender Jugendpolitik im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Neben Beiträgen aus der Wissenschaft wird die Jugendministerin Christina Kampmann  zu einmischender Jugendpolitik aus Sicht der Landesregierung sprechen. In Foren zu den Themen Freiräume, Beteiligung, Nachhaltigkeit, Jugendcheck, Bildung und kommunaler Jugendpolitik kann dann praktisch einmischende Jugendpolitik erlebt und diskutiert werden. Die Anmeldung ist online bis zum 10. April 2016 möglich.

Praxisprojekte zu einmischender Jugendpolitik vor Ort

Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft müssen sich in ihren Entscheidungen mehr nach den Bedürfnissen junger Menschen richten – das ist schon länger Position der Jugendverbände auf Landesebene und vor Ort. In Solingen, Herford, Duisburg und Coesfeld gehen die Jugendringe und in Coesfeld die Sportjugend mit frischen Ideen voran und probieren aus, wie eine einmischende Jugendpolitik vor Ort aussehen kann. Auf einem Praxistag wurden die ersten Ergebnisse bereits diskutiert.

jungdenken …reloaded

Vom 26. bis 28. September sind rund vierzig junge Menschen zusammengekommen, und sich weiter mit den Forderungen des Jugendkongress 2014 auseinanderzusetzen. Dabei standen zwei Fragen im Mittelpunkt: Was hat die Politik in der Zwischenzeit getan? Was bedeuten die Forderungen und wie können sie umgesetzt werden? Ministerin Ute Schäfer gab eine erste Einschätzung der Landesregierung ab und die Jugendlichen diskutierten zu den Themenbereichen „Infrastruktur“, „Freiräume“ und „Bildung“ intensiv untereinander und mit Politiker/innen und Staatssekretären. Ein ausführlicher Bericht findet sich hier.

Get local – die kommunale Phase

Anlässlich der Kommunalwahlen 2014 in NRW haben junge Menschen sich intensiv mit Politik auseinandergesetzt. Im Rahmen der Initiative wurden über vierzig Aktionen vor Ort unterstützt und begleitet. Auch nach der Kommunalwahl sind die Handreichungen zu kommunaler einmischender Jugendpolitik mit Aktionsideen und Tipps und Tricks noch aktuell.

Jugendkongress 2014:
jungdenken jetzt!

Am 24. Januar 2014 kamen 200 junge Menschen aus den Jugendforen und -verbänden im Landtag zum Jugendkongress zusammen, um gemeinsam Forderungen an die Landesregierung zu stellen. Sie diskutierten in den Workshops "Bildung", "Politik & Teilhabe", "Freizeit", "Wirtschaft" und "Umwelt" sowie in offenen und kreativen Workshops. Neben der Gastgeberin, der Landtagspräsidentin Carina Gödecke, sprach auch Ministerin Ute Schäfer und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft versicherte den Jugendlichen in ihrer Videobotschaft, dass die Landesregierung die Forderungen ernst nehmen und prüfen werde, die der Landesregierung übergeben wurden. Die Ergebnisse sind in der Dokumentation nachzulesen.

Jugendforen vor Ort

In 30 Veranstaltungen vor Ort haben ca 2.500 Jugendliche in den vom Landesjugendring NRW initiierten und von Trägern vor Ort durchgeführten Jugendforen diskutiert. Die Ergebnisse wurden durch Jugendreporter/innen dokumentiert und sind zur Grundlage des Jugendkongresses 2014 geworden. Die Veranstaltungen hatten aber auch kommunale Wirkung. Eine Übersicht findet sich hier

Der Fachkongress

Am 26. September haben über 260 Multiplikator/innen der Jugend(verbands)arbeit & Jugendforschung beim Fachkongress die Wege zu einer eigenständigen, einmischenden Jugendpolitik diskutiert. In acht Workshops wurden Anfragen an die Jugend diskutiert, die in die Jugendforen gehen. Gesprochen haben u.a. die Schirmherrin Frau Ministerin Ute Schäfer und der Wissenschaftler Prof. Münchmeier. Hier können die Ergebnisse eingesehen werden.

Flyer Fachkongress 2016

Die Initiative im Netz:

Broschüre


Frische Ideen für Gruppen und Ferien- freizeiten

Zum Download

Gefördert vom: