Jugendarbeit NRW

Politisches Sprachrohr von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene

Stadt- und Kreisjugendringe sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von vor Ort tätigen Jugendverbänden, -organisationen und -initiativen. Jugendringe haben zum Ziel, die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung zu vertreten, die Rahmenbedingungen der Jugend(verbands) arbeit mitzugestalten und abzusichern sowie im Interesse von Kindern und Jugendlichen zu jugend- und gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu beziehen. Jugendringe vertreten die Forderungen der Jugendverbände gegenüber den zuständigen Gremien und Institutionen auf kommunaler Ebene, insbesondere im Jugendhilfeausschuss des Stadt- bzw. Landkreises.

Im Kinder- und Jugendhilfegesetz heißt es dazu: „Durch die Jugendverbände und ihre Zusammenschlüsse werden Anliegen und Interessen von jungen Menschen zum Ausdruck gebracht und vertreten.“ (SGB VIII, § 12,2).

Netzwerk und Kommunikationsplattform für die Mitgliedsverbände

Die Jugendringe sind dabei offen für alle Jugendorganisationen, die nach demokratischen Regeln (nach § 11, 12 SGB VIII) arbeiten. Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist die gegenseitige Achtung der Mitgliedsorganisationen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Unterschieden.
Nach innen fungieren Jugendringe gleichzeitig als Netzwerk und Kommunikationsplattform für ihre Mitgliedsverbände. Sie haben die Aufgabe, die Zusammenarbeit ihrer Mitgliedsorganisationen zu fördern, den Meinungsaustausch anzuregen, Beratung und Unterstützung anzubieten und Impulse für gemeinsame Aktionen und Projekte aufzunehmen bzw. zu geben.